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Wolfgang Bosbach Krankheit
Wolfgang Bosbach Krankheit

Wolfgang Bosbach Krankheit – Er ist Politiker und Rechtsanwalt in Deutschland. Wolfgang Walter Wilhelm Bosbach MdB Bosbach war von Februar 2000 bis November 2009 stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion und von November 2009 bis Juli 2015 Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestages. Als Bundestagsabgeordneter war er von 1994 bis 2017 tätig.

Bosbach arbeitete nach dem Abitur als Einzelhandelskaufmann bei der Konsumgenossenschaft Köln und war von 1972 bis 1974 Geschäftsführer eines COOP-West-Lebensmittelgeschäfts. Weiter an die Rheinische Akademie Köln, wo er 1977 seinen Abschluss als Staatsbetriebswirt machte Gütesiegel der Bundesrepublik Deutschland Das Abitur an der Fachhochschule Köln in Köln-Deutz legte er 1979 auf dem zweiten Bildungsweg ab. Danach absolvierte Bosbach ein juristisches Studium an der Universität zu Köln, das er 1988 mit dem ersten juristischen Staatsexamen und 1991 mit dem zweiten abschloss.

Als Bundestagsabgeordneter war er auch als Rechtsanwalt zugelassen und arbeitete bis zu seinem Rücktritt 2012 als Rechtsanwalt. Bosbach ist seit 1972 Mitglied der CDU und langjähriges Mitglied der CDU. Von April 2003 bis Mai 2005 war er stellvertretender Landesvorsitzender der Partei in Nordrhein-Westfalen. Als Mitglied des Berliner Kreises, einer Gruppe von CDU/CSU-Abgeordneten aus Bundestag und Landtagen, die sich für Marktliberalismus und eine Ablehnung der Marktliberalisierung einsetzen bundesstaatlich verordnete Klimaziele vertritt er auch konservative Werte.

Von 1975 bis 1979 gehörte er dem Rheinisch-Bergischen Kreistag und von 1979 bis 1999 dem Bergisch Gladbacher Gemeinderat als Vertreter seiner Heimatstadt Bergisch Gladbach an.

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1994 und 1998 kam er als direkt gewählter Abgeordneter für den Rheinisch-Bergischen Kreis I in den Deutschen Bundestag, 2002 bis 2013 erneut in den Wahlkreis des Rheinisch-Bergischen Kreises. Als er 2005 in den Bundestag gewählt wurde, erhielt er 49,3 % der Erststimmen. 2009 erhielt er ein zweites Mal ein Direktmandat, indem er mindestens die Hälfte der in seinem Wahlkreis abgegebenen Stimmen erhielt. Mit 58,5 Prozent der Stimmen wurde Bosbach trotz seiner Krebsdiagnose als Abgeordneter des Rheinisch-Bergischen Kreises wieder in den Deutschen Bundestag gewählt.

Als Mitglied der Unionsfraktion von 2000 bis 2009 war er zuständig für die Bereiche Gesetzgebung, Petitionen, Innenpolitik, Sport sowie Vertriebene und Flüchtlinge; sowie Kunst, Kultur und Medien innerhalb der Bundestagsfraktion. Als Abgeordneter ist er seit November 2009 Vorsitzender des Innenausschusses.

Am 23. Juli 2015 kündigte er seinen Rücktritt von diesem Amt mit Wirkung zum 22. September an, da er sich seiner Parteispitze widersetzen und gegen weitere Rettungspakete für Griechenland stimmen werde. Dies sei mit seinem Amt als Vorsitzender des Ausschusses nicht vereinbar. Am Ende will er seinen Sitz im Bundestag behalten, weil er glaubt, nur dort effektiv für seine politischen Ansichten werben und eintreten zu können.

Im Herbst 2017 erklärte Bosbach seinen Rückzug aus der Politik. Dies hat verschiedene Gründe, sowohl politische als auch persönliche. Er konnte den Standpunkt seiner Partei nicht mehr mit der Überzeugung vertreten, die erforderlich wäre, wenn er in einigen entscheidenden politischen Fragen erneut für den Bundestag kandidieren würde. Statt „gegen die eigene Partei zu argumentieren und gegen die eigene Partei anzutreten“, wolle er seine verbliebenen Kräfte schonen. Bosbach verhalf Armin Laschetas, einem CDU-Kandidaten und Experten für Innere Sicherheit, zum Sieg bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen 2017. Sollte er an die Macht kommen, würde er eine Kommission leiten, die die innere Sicherheit des Staates sanieren soll, für das Amt des Innenministers ist er jedoch nicht qualifiziert.

Boris Bosbach hatte im Februar 2020 Anzeige gegen Werner Hansch wegen Nichtrückzahlung eines Darlehens in Höhe von 5.000 Euro erstattet. Es wurde öffentlich gemacht. Hansch soll vor dem Zusammenstoß Alkohol getrunken und Bosbach um Geld gebeten haben, um es zu regeln, ohne die Polizei zu rufen. Gegenüber der Bosbach-Kommission forderte die SPD Bosbach auf, zu erklären, warum er Hansch 5.000 Euro geliehen habe.

Bosbach hatte Anfang August 2021 erklärt, nicht mehr für die CDU zu kandidieren. Grund war die negative Reaktion auch innerhalb der Partei auf seinen Wahlkampfauftritt mit Hans-Georg Maaßen in Südthüringen. In Talkshows ist Bosbach dafür bekannt, seine politischen Ansichten frei zu äußern, die oft im Widerspruch zu denen der CDU-geführten Regierung stehen. Zwischen 2012 und 2016 war er der am häufigsten interviewte Politiker.

Als er die Maischberger-Show im Juli 2017 abrupt verließ, sorgte das wegen Jutta Dithfurths Verhalten und politischen Ansichten für Aufsehen. Bosbach erklärte, dass er nie wieder mit Ditfurth im Fernsehen auftreten werde. Die taz nannte ihn zwar „eitlen Schwätzer“ und „geschwätzige Eigenliebe“, würdigte ihn aber auch als „einen der wenigen im politischen Establishment, der eine wichtige, aber schwer zu definierende Grenze kennt und einhält: die Grenze zwischen konservativen Kultivatiauf der Tradition einerseits und menschenverachtendem Rechtspopulismus andererseits”, gelingt ihm im August 2016 intuitiv “das Gehen auf diesem schmalen Grat”.

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