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Wolf-Dieter Poschmann Kinder
Wolf-Dieter Poschmann Kinder

Wolf-Dieter Poschmann Kinder – Wolf-Dieter Poschmann, ein früherer Leichtathlet, war ein deutscher Sportmoderator. Von 1995 bis 2005 leitete er die „Sport“-Redaktion des ZDF.

Poschmann war in seiner Jugend Fußballspieler für SF 03. 1968 begann er, an Mittelstreckenrennen teilzunehmen. Nach seinem Wehrdienst war Poschmann von 1970 bis 1972 bei Porz-Wahn in der Sportförderung tätig. Auch bei deutschen Leichtathletikmeisterschaften landete er typischerweise unter den ersten Sechs.

Sein zweiter Platz bei der Deutschen Marathon-Meisterschaft 1973 war sein erfolgreichstes Rennen. Nachdem er mit dem DLV in insgesamt fünfzehn Spielen aufgetreten war, nahm er an den Universiaden 1977 und 1978 in Sofia, Bulgarien, und Mexiko-Stadt, Mexiko, sowie an den Cross Country-Weltmeisterschaften 1978 teil. Beim Fürther Internationalen Treffen 1975 war er der beste deutsche Spieler in der dritten Herrenliga.

Poschmann brach 1978 mit einer Zeit von 1:03:36 den deutschen Halbmarathon-Rekord. Dies wurde später erst zwölf Jahre später verbessert. Außerdem gewann er den Paderborner Osterlauf, den Borgholzhausen-Nachtlauf und den Darmstädter Stadtlauf. Er ist 1,91 Meter groß und wog im Wettkampf 75 kg.

Wolf-Dieter Poschmann Kinder

Von 1977 bis 1980 absolvierte Poschmann seinen Bachelor of Sports an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Die Ausbildung ist das langfristige Berufsziel von Poschmann. Nach Abitur und Wehrdienst besuchte er die Universität zu Köln, wo er Germanistik, Pädagogik und Geschichte studierte. Die erste Staatsprüfung bestand er in den Jahren 1972 bis 1977 und erneut in den Jahren 1980 bis 1985.

Nachdem er 1986 seine Laufbahn beim ZDF als Trainee begonnen hatte, arbeitete er später als freier Mitarbeiter in der Senderredaktion „Sport“. Von 1993 bis November 2016 war er hauptamtlicher Redakteur, von 1995 bis 2005 zwei Jahre als Ressortleiter der Abteilung „Sport“. Sportstudio und betreute Sportveranstaltungen wie den B.Soccer World Cup.

Außerdem war er von 1990 bis 1995 Moderator des ZDF-Sportberichts. Von 2005 bis 2016 war er Sportjournalist und seine Schlager waren Fußball, Leichtathletik und Eisschnelllauf. Poschmann war zwischen 1995 und 2001 auch als Kommentator für die FIFA-Serie tätig.

Poschmann hob das Finale des 100-Meter-Rennens bei den Olympischen Spielen 2012 in London hervor, zu dem auch Justin Gatlin gehörte, der wegen Dopings vier Jahre lang gesperrt war, und erklärte die vierjährigen Dopingverbote und die Olympia-Sperre für nicht durchsetzbar und keine Lösung dafür die Probleme des bestehenden Kontrollsystems, die sie als „unregelmäßig, ineffizient und teuer“ und auch als „Dämonisierung“ bezeichnete. Die Perspektiven von Helmut Pabst, Werner Franke und Wilhelm Schänzer sowie Zehnkämpfer Frank Busemann haben diese Behauptungen alle energisch bekämpft und widerlegt.

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 war Poschmann als Kommentator und Reporter über den Marathon der Männer dabei. Nachdem er über die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro berichtet hatte, beendete er seine Karriere als Journalist.

Wolf-Dieter Poschmann war mit einer Frau namens Cornelia verheiratet. Seit 2010 ist er Schirmherr des Kinderhospizes Bethel. Im Alter von 70 Jahren verstarb er nach kurzer schwerer Krankheit. Über dreißig Jahre war Poschmann Hauptmoderator des Trierer Silvestermarathons.

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