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Sahra Wagenknecht Biografie
Sahra Wagenknecht Biografie

Sahra Wagenknecht Biografie – Wagenknecht ist nicht nur linksgerichteter Politiker, sondern auch Ökonom, Autor und Publizist in Deutschland. Von 2010 bis 2019 war sie zusammen mit Dietmar Bartsch Vorsitzende der Fraktion der Linken.

Die ostdeutsche Stadt Jena ist der Ort, an dem Wagenknecht am 16. Juli 1969 geboren wurde. Ihre Eltern arbeiteten beide für den Kunstvertrieb der iranischen Regierung, ihre Mutter ist Deutsche. Bis sie 1976 mit ihrer Mutter nach Ost-Berlin abreiste, wurde sie weitgehend von ihren Großeltern betreut. In Berlin trat sie der Freien Deutschen Jugend (FDJ) bei. Nach dem Abitur 1988 wurde sie Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei (SED), der damals offiziellen Oppositionspartei des Landes.

Seit 1990 hat sie in Jena und Berlin Philosophie und Neue Deutsche Literatur studiert, aber nicht beendet. An der Universität Groningen entschloss sie sich, hauptberuflich Philosophie zu studieren und schloss 1996 mit ihrer Dissertation über die Hegel-Interpretation des jungen Karl Marx ab, die 1997 in Buchform gebracht wurde. Sie studierte Volkswirtschaftslehre an der TU Chemnitz von 2005 bis 2012 Promotion mit einer Dissertation mit dem Titel “The Limits of Choice: Saving Decisions and Basic Needs in Developed Countries”, die später im Campus Verlag erschienen ist. Heute arbeitet sie als Ökonomin in Berlin.

Wagenknecht wurde 1991 nach dem Mauerfall und der Umwandlung der SED in die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) in den PDS-Nationalausschuss gewählt. Sie wurde auch Mitglied der marxistisch-leninistischen Kommunistischen Plattform der PDS.

Wagenknecht kandidierte 1998 als PDS-Kandidat in einem Dortmunder Stadtteil bei der Bundestagswahl und erhielt 3,25 Prozent der Stimmen. Nach den Europawahlen 2004 wurde sie als Abgeordnete der PDS ins Europäische Parlament gewählt. Die Mitarbeit im Wirtschafts- und Währungsausschuss sowie im Delegationsausschuss und in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika sind nur einige ihrer Aufgaben im Kongress.

Wagenknecht erwog, nach dem Zusammenschluss von PDS und WASG zur Gründung der Linke für das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden zu kandidieren. Das Konzept wurde von Parteifunktionären wie Lothar Bisky und Gregor Gysi wegen ihrer angeblichen Sympathie für die alte Deutsche Demokratische Republik (DDR oder DDR) abgelehnt.

Sie beschloss, nicht um die Position zu kämpfen, nachdem der Skandal ausgebrochen war. Wagenknecht gewann 2009 einen Sitz im nordrhein-westfälischen Landtag. Ihre wirtschaftspolitische Expertise brachte ihr die Position der Sprecherin der Linkspartei im Deutschen Bundestag ein. Mit 75,3% der Stimmen wurde sie am 15. Mai 2010 zur Vizepräsidentin der Linkspartei gewählt.

Sahra Wagenknecht Biografie

Wagenknecht war laut deutschen Presseberichten Anfang 2012 einer von 27 Bundestagsabgeordneten der Linken, die von den Sicherheitsdiensten überwacht wurden. Als Aufstehen 2018 gegründet wurde, existierte es erstmals außerhalb der typischen Parteistrukturen. Sie wurde wegen ihrer Führung mit der französischen Gruppe La France Insoumise verglichen.

Wagenknecht kündigte im März 2019 ihren Rücktritt aus der Führung von Aufstehen an, berief sich auf persönliche Arbeitsbelastungen und bestand darauf, dass nach einer erfolgreichen Gründungsphase, für die politische Expertise erforderlich sei, die Basis der Organisation wieder die Verantwortung übernehmen sollte die Beteiligung politischer Parteien hatte die Sache effektiv “eingemauert”. Trotzdem will sie weiterhin in der Öffentlichkeit auftreten, um für die Sache zu sensibilisieren. Sie trat im November 2019 wegen eines Burnouts als Parteichefin zurück, was sie in ihrer Austrittserklärung anführte.

Als sie bei der Bundestagswahl 2021 erneut kandidierte, nannte sie das Ergebnis eine “schmerzhafte Niederlage” für ihre Partei und bedauere ihren früheren Sieg. Um von SPD und Grünen getrennt zu bleiben, fordert Wagenknecht, die Linkspartei müsse radikale und antikapitalistische Ziele verfolgen. Vor allem die Berliner Landesverwaltung, die Sozialausgaben gekürzt und einige Dienste privatisiert habe, habe ihrer Meinung nach die Präsenz der Linkspartei in Koalitionsregierungen verurteilt.

Ob sich die Frage auf Wagenknechts Partei Die Linke insgesamt oder nur auf Wagenknechts Ansichten zu Liberalismus und Sozialismus bezieht, ist aus der grammatikalischen Konstruktion nicht ersichtlich, aber das Handelsblatt hat sie am 14. Februar 2014 auf dem Cover der Wochenendausgabe vorgestellt und zu ihren Ansichten interviewt über Liberalismus und Sozialismus.

Sowohl der Aufstieg linker Führer in Lateinamerika wie Hugo Chávez als auch der Wahlerfolg von SYRIZA in Griechenland im Jahr 2015 wurden von Wagenknecht stark unterstützt. Sie ist Sprecherin des Solidaritätsnetzwerks Venezuela Avanza und Stellvertreterin der Mercosur-Mission des Europäischen Parlaments.

Wagenknecht wird wegen seiner Kritik an der israelischen Außenpolitik gegenüber den Palästinensern des Antisemitismus beschuldigt.

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