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Renate Finkbeiner Alter
Renate Finkbeiner Alter

Renate Finkbeiner Alter – Wir freuen uns sehr, den goldenen „Mind Change Award 2021“ gewonnen zu haben, der zukunftsorientierte Wirtschaftsführer auszeichnet. Der „Mind Change Award“ ist ein Symbol für Pioniergeist, erfinderische und kreative Lösungen und den Willen, diese in die Tat umzusetzen.

Vertrauen in das Denken eines Managers oder Unternehmers zeigte sich bei der Preisverleihung für außergewöhnliche und zukunftsweisende Managementkonzepte im Schlosshotel Monrepos. Aufgrund ihrer Anwesenheit nahm Renate Finkbeiner den Preis entgegen. Es vollbringt auch eine unglaubliche koordinative Meisterleistung.

Als die neue „Schwarzwaldstube“ eröffnete, speiste Paul als erster dort. Paul ist nicht nur Sohn eines Drei-Sterne-Kochs und „Schwarzwaldstuben“-Chefs, sondern auch sechs Jahre alt und kommt bald in die zweite Klasse der Grundschule.

Augenzeugen zufolge hat Paul letzten Freitag auf dem Heimweg von der Schule, wie jeden Freitag, im Restaurant seines Vaters vorbeigeschaut, um den neuen Standort zu begutachten, bevor er zwei Maultaschen bestellt.

Danach machte er sich auf den Weg und überließ die drei Restaurants den anderen Ehrengästen, die die Renaissance-Gastronomie des Hotels Traube Tonbach in Baiersbronn für sich genießen durften.

Die „Schwarzwaldstube“ und ihre Nebengebäude wurden in der Nacht zum 5. Januar 2020 durch einen Brand zerstört. Die 1789 erteilte erste Schnapskonzession der Familie Finkbeiner im Tonbachtal endete nach Erkenntnissen des Bundesgerichtshofs aufgrund eines technischen Fehlers Landeskriminalamt.

Als eines der traditionsreichsten 3-Sterne-Restaurants Deutschlands hat sich die Köhler- und Holzknechteschenke in den vergangenen zwei Jahrhunderten zu einem weitläufigen Gebäudekomplex entwickelt, der zahlreiche Um- und Anbauten erfahren hat, wobei einige der ältesten Gebäudeteile sogar noch aus der Zeit stammen zum französischen Unabhängigkeitskrieg.

Heiner und Renate Finkbeiner und ihre Söhne Matthias und Sebastian und vor allem Torsten Michel sind nach dem Brand weder verzweifelt noch resigniert.

Stattdessen errichteten sie hastig ein provisorisches Refugium namens „temporaire“, wo Michel erneut drei Michelin-Sterne und Florian Stolte für sein Restaurant „Köhlerstube“ einen Stern erhielten. Doch seit Freitag ist das alles Geschichte.

Prunk und Prunk sind die Antithese des Neubaus, in dem die drei Gourmetrestaurants der Traube Tonbach untergebracht sind.

Prunk und Prunk sind die Antithese des Neubaus, in dem die drei Gourmetrestaurants der Traube Tonbach untergebracht sind.

Durch den Neubau wurde der bisherige Standort in einen dreiteiligen Baukörper umgewandelt, der es schafft, sowohl identisch mit dem Original zu sein, als auch sich von ihm zu unterscheiden und abzugrenzen.

Restriktivität und Respekt vor der Umwelt standen bei den Finkbeiners an erster Stelle, und sie würden niemals im Tonbachtal ein prachtvolles Gourmetschloss errichten, das manche weit angereisten Besucher irritieren könnte, aber so ist es jetzt im pietistischen Nordschwarzwald des pietistischen Nordschwarzwaldes.

Die Traufe lehnen sich an die Nachbarbebauung an, die Proportionen sind auf ein Minimum reduziert und die die Fassade bedeckenden Schwarzwälder Lärchenschindeln sind aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle die langlebigsten aller heimischen Hölzer.

Renate Finkbeiner Alter

Kopfsteinpflaster im Foyer, schwarzer Granit in der „Schwarzwaldstube“ und Lehmstroh für die Stirnwand sind Zeichen dafür, dass dieses Haus für Generationen gebaut wurde und als so langlebig gilt wie die Steine der Via Appia langlebigsten Steine der Welt.

Es ist eine Traube, die das Freizeitland Baden-Württemberg symbolisiert: die Tonbachs. Mitten im Hauptgebäude des ehemals renommierten Schwarzwaldhotels steht heute eine Ruine. Doch die Eigentümerfamilie will nicht aufgeben.

Auch wenn T, R und A sich bereits verabschiedet haben, hängen sie alle noch an der Holzverkleidung des Vordachs. Mit der Hebebühne kommt ein Feuerwehrmann und macht es noch einmal. Aus der Traube in Tonbach qualmt es weiter, und in den Gästezimmern versteckte Glut glimmt auch nach zwölf Stunden noch.

Die Holzrahmen der kleinen Fenster sind angesengt und zersplittert. Es fließt von der Decke, wo bis Samstagabend gebratene Entenleberscheiben mit gehacktem Trüffel und gekochten bretonischen Hummermedaillons (Menüpreis 245 Euro) serviert wurden. Bis auf Weiteres bleibt ein mit einem Michelin-Stern ausgezeichnetes Restaurant geschlossen.

Renate Finkbeiner raucht vor dem Hotel auf der anderen Straßenseite eine Zigarette. Die Geschäftsleitung hat den Mut zu ihrer Überzeugung. „Wir sind unbeschreiblich am Boden zerstört. Das ist der Kern unserer Geschichte“, behauptet sie. Es gab einige Schäden, aber niemand wurde verletzt und das ist das Wichtigste.

Gegen 1:00 Uhr schloss der Stammbetrieb wie gewohnt seine Pforten.

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