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Pierre Littbarski Familie
Pierre Littbarski Familie

Pierre Littbarski Familie – Ehemaliger deutscher Fußballspieler und später Fußballtrainer Pierre Michael “Litti” Littbarski. 1990 gewann er in der italienischen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel. Die meiste Zeit seines Profifußballs spielte er für den 1. FC Köln, wo er sich durchsetzte. Als einer der ersten Nationalspieler in der 1993 neu gegründeten japanischen J. League prägte er maßgeblich die Geschichte der Liga.

Littbarski wuchs hauptsächlich bei seinen Großeltern in Berlin auf und begann erst in seiner späten Jugend mit dem Fußballspielen. Nach seinem Abschluss am VfL Schöneberg als Sohn des Finanzrates war sein vorrangiges Ziel eine Laufbahn als Finanzbeamter. Bei der WM 1974 war er Balljunge der DDR-Mannschaft, die im Berliner Olympiastadion gegen die chilenische Nationalmannschaft antrat.

Als Jugendlicher wechselte er 1976 zu Hertha Zehlendorf. 1977/78 startete er als Berliner Jugendmeister bei der Deutschen Meisterschaft der A-Junioren. Auf dem Weg zum Meisterspiel 1978 besiegten die Berliner die A-Junioren des 1. FC Köln zweimal. Littbarski erzielte beide Tore, als Hertha Zehlendorf im Finale mit 2:5 gegen den MSV Duisburg unterlag.

Nach Verhandlungen mit Manager Karl-Heinz Thielen wurde Littbarski vom Bundesligisten und amtierenden Meister 1. FC Köln verpflichtet. Trainer war damals Hennes Weisweiler. Der FC Berlin zahlte Littbarski 13.000 D-Mark als Ablösesumme, woraufhin Littbarski seine Ausbildung zum Steuerfachangestellten abbrach.

Pierre Littbarski Familie : Hitomi Koizumi(Ehefrau),Michelle Littbarski(Tochter),Monika Littbarski(Ex-Frau),Lucien Littbarski(Sohn),Denise Littbarski(Tochter),Tochter(Sohn)

Als teuerster Ablöser in der Bundesliga trat er schon einige Male zuvor mit Roger van Gool in Köln um eine Million Mark an. Erstes Bundesliga-Debüt des amtierenden deutschen Meisters Am 26. August 1978 bestritt Littbarski auf dem Betzenberg ein Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. In der Europapokal-Saison 1978/79, in der der 1. FC Köln gegen den späteren Meister Nottingham Forest verlor, wurde er erstmals Stammspieler sowohl für den Verein als auch für die U21-Nationalmannschaft, wo er in 16 Ligaspielen vier Tore erzielte.

Als Fortuna Düsseldorf 1980 im DFB-Pokalfinale spielte, stand Littbarski in der Startelf; die Meisterschaft ging trotz des damaligen 1:0-Vorsprungs von Bernd Cullmann nach Düsseldorf. Es war Karl-Heinz Heddergott, der im Pokalfinale für den ehemaligen Kölner Trainer Wolfgang Weisweiler auf der Ersatzbank saß, nachdem dieser kurz vor Saisonende nach einer Unstimmigkeit mit der Vereinsführung ausgeschieden war. Für die kommende Saison hat das Team Rinus Michels als Cheftrainer verpflichtet.

Die Mannschaft beendete die Saison 1980/81 auf dem siebten Platz, während 1980/81 unter seiner Leitung das Halbfinale des UEFA-Pokals erreicht wurde. Beide Halbfinals gingen in Köln gegen den späteren Meister Ipswich Town verloren. Littbarski schaffte in der Saison 1981/82 seinen Durchbruch, erzielte 15 Tore und war maßgeblich an der Vizemeisterschaft beteiligt. Bis 1986 erzielte der Offensivspieler weiterhin zweistellige Treffer.

1983 Littbarskis erster nationaler Pokal kam 1983, als sein Team im Mungerdorferstadion im deutschen Pokal-Städtederby die Fortuna Köln besiegte. Littbarski war es, der in einer Begegnung, in der der Zweitligist und damit Außenseiter Fortuna Köln über längere Zeit offensiv dominierte, den entscheidenden Treffer erzielte.

Hannes Löhr war von 1984 bis 1989 Cheftrainer des 1. FC Köln, als der Verein Dritter in der Liga und Dritter im UEFA-Pokal wurde. Als Folge von Littbarskis Verletzungen und dem fast sicheren Abstieg in der Saison 1985/86 wechselte der Verein den Trainer und übergab die Verantwortung an Georg Keßler. Der Klub, der die Saison auf Platz 13 der Bundesliga beendete, besiegte unter seiner Führung 1985/86 im UEFA-Pokal-Finale Real Madrid.

Norbert Dickel ersetzte Littbarski nach 84 Minuten im Hinspiel von Madrid, und Real Madrid kassierte in den Schlussminuten zwei weitere Gegentore zum 1:5. Wegen vorheriger Gewalttaten der Kölner Fans wurde das Rückspiel beim KSV Waregem im Berliner Olympiastadion ausgetragen. wo Köln mit 2:0 durch die Tore von Uwe Bein und Ralf Geilenkirchen gewann.

Der Milliardär Jean-Luc Lagardère investierte nach der WM 1986 in den Aufbau eines Teams mit international renommierten Spielern, darunter Littbarski, Enzo Francescoli und Rabah Madjer, woraufhin Littbarski zu Racing Paris wechselte. Racing Paris vereitelte Littbarski in 32 Spielen der Division 1 und erzielte dabei vier Tore er konnte seinen Transfer verwalten. In der neu gegründeten japanischen J. League wechselte er im Mai 1993 zu JEF United Ichihara. 1996 bestritt er sein letztes Spiel für Brummell Sendai. Die Zuschauer der ARD-Sportsendung kürten Littbarski 1985 zum Torschützenkönig des Jahres.

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