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Margaret Friar Todesursache
Margaret Friar Todesursache

Margaret Friar Todesursache – In dieser Serie hoffen wir, Ihnen einen detaillierten Einblick in einige der ganz Großen des Spiels geben zu können. Herren, die nach ihnen kamen, mussten sehr schwere Schicksalsschläge abwehren oder sich in seltenen Zeiten der Freude aalen, aber das Leben ist nie nur rosig.

Das Schönste auf der Welt ist ein Spiegelbild der eigentümlichen Rivalität zwischen Deutschland und Großbritannien. Gary Lineker wusste das, als er sagte: “Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball hinterher, und am Ende gewinnen immer die Deutschen.”

David Beckham, der derzeit zweitgrößte Fußball-Superstar der Welt, widmete der aktuellen Nr. 2 ein ganzes Kapitel seiner Memoiren. Auch heute noch ist ein Spiel dieser beiden Länder für Fußballfans und -fans ein Muss “Fußball-Gourmets” gleichermaßen. In Bert Trautmann sehen wir den Höhepunkt einer bemerkenswerten deutsch-britischen Geschichte.

Der gebürtige Bremer wurde im Zweiten Weltkrieg als Soldat der Wehrmacht nach seiner Gefangennahme an der Westfront „unfreiwillig auf die Britischen Inseln versetzt“. Ursprünglich ein Gegner, endete Trautmann als Held, nachdem er seinem Team geholfen hatte, den FA Cup zu gewinnen.

Als er auf der Insel war, tauschte er seinen Karabiner 98k gegen ein Paar Torwarthandschuhe und schloss sich einem spontanen Team von anderen Kriegsgefangenen an, wo er schnell für sein außergewöhnliches Fangen und Schlagen bekannt wurde.

Der Torhüter hatte sowohl privat als auch beruflich einen schwierigen Lauf, bis er am 5. Mai 1956 Sportgeschichte schrieb, als er Manchester City trotz eines gebrochenen Genicks den ersten Pokalsieg bescherte. Der furchtlose „Beste Ballverteiler“ steht beispielhaft für internationale Zusammenarbeit, unnachgiebige Entschlossenheit und unzerbrechlichen Teamgeist.

Als Elternteil hätte sich Carl Trautmann nie träumen lassen, dass sein erstgeborener Sohn einmal als Torhüter zur Legende werden würde. 1918, auf dem Höhepunkt der Inflation, kehrte der fast Zwanzigjährige aus einem verlorenen Krieg zurück, verdingte sich als Chemiearbeiter und verdiente genug Geld, um Lebensmittel für ein paar Wochen zu kaufen.

Ihr Sohn, der später von Lew Jashin, Sir Stanley Matthews und Bobby Charlton als einer der besten Torhüter der Welt beschrieben wurde, wurde ihnen geboren. Als der Vater von Bernhard Carl Trautmann am 22. April 1923 in Bremen geboren wurde, war er der Lebensmittelpunkt seines Sohnes.

Seine entschieden nicht norddeutsche Veranlagung zeigte sich schon als kleiner Junge in seiner Neigung zu gelegentlichen Zornausbrüchen. Trautmann zeigte schon in jungen Jahren ein starkes Interesse am Sport, insbesondere an Leichtathletik, Handball und Fußball.

Nachname Bernd trat 1932 in die Fußballmannschaft des Bremer Christlichen Jugendvereins ein und spielte auch für den FC Blau-Weiß. Allmählich änderte sich das politische und gesellschaftliche Klima in Deutschland, und 1933 gab der junge Mann auch eine Beitrittserklärung zur Jugendgruppe der NSDAP, dem Jungvolk, ab.

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Das strenge körperliche Training sprach Trautmann an und stillte sein Bedürfnis nach Abenteuern, und die strenge Disziplin und der starke Sinn für Kameradschaft würden ihm in Zukunft gute Dienste leisten. Später war der Torhüter überglücklich und sah den Reiz pseudowissenschaftlicher Rassentheorien und Zeltlager nicht.

Als norddeutscher Jugendrekordhalter im 60-Meter-Lauf verfolgte er gespannt die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Bernd begann im März 1939 eine Ausbildung zum Mechaniker in einer Diesel-Lkw-Fertigung und spielte nebenbei als Mittelstürmer für den starken Kader von TuRa Bremen.

Das Pflichtprogramm der Hitlerjugend hat ihn nicht lange gereizt. Wie seine Eltern interessierte sich Trautmann nicht für Politik. Trotzdem meldete er sich mit 17 Jahren zur Wehrmacht. Der Kadett tritt lieber freiwillig in den Zweig seiner Wahl ein, als in ihn eingezogen zu werden.

Obwohl die Familie Trautmann Krieg ablehnte, vertraute sie auf die Versprechungen des Militärs eines „Spaziergangs“ quer durch Europa. Als Funker im Frühjahr 1941 in Schwerin stationiert, meldete sich Trautmann freiwillig bei einem Berliner Fallschirmregiment.

Der spätere Wundertorhüter erlebte die Brutalität dieses Konflikts am eigenen Leib, als er im Russlandfeldzug diente. Es war ihm im März 1942, als er Urlaub in Bremen machte, nicht in den Sinn gekommen, dass er auf Jahre nicht mehr dorthin zurückkehren würde.

Mit seinem neuen Rang eines Unteroffiziers sprang Trautmann in den letzten Kriegsstunden mit dem Rest seines Bataillons über Frankreich. Ende April löste sich seine Einheit, wie viele andere in der Wehrmacht, einfach auf. Unter der braunen Herrschaft hielt das Chaos an, und die SS jagte verstreute Deserteure, um sie hinzurichten.

Die Weser war für Bernd Trautmann die Heimat, und er hatte versucht, ohne Hilfe auszukommen, bis er dort eine Anstellung fand. Er hatte keine Ahnung, wohin er ging, also wanderte er zu einer Farm, wo er schließlich von amerikanischen GIs festgenommen wurde.

Ein gescheiterter Fluchtversuch führte dazu, dass er “in den Armen” eines britischen Soldaten landete, der Folgendes sagte: Nachdem er als Kriegsgefangener nach Tilbury verschifft worden war, ist Trautmann endlich in England angekommen. Trotz allem fand er Zeit für die Liebe und heiratete zwei Jahre später Frieda Elster.

Er war blind dafür, dass er auf der Insel auf einer Position, die er als kleiner Junge nie gespielt hatte, den Weg für eine erfolgreiche Fußballkarriere ebnen würde oder dass er dieses „Feindland“ als zweite Heimat lieben würde. Da sich der Träger des „Eisernen Kreuzes“ schließlich freiwillig zum Wehrdienst meldete, wurde der junge Mann zunächst als „Verurteilungstäter“ bezeichnet.

Da für Trautmann hinter Gittern in Northwich nicht viel zu tun war, entdeckte er seine Liebe zum Fußball neu. Unser Team bestand aus einigen sehr fähigen Personen. Einer von ihnen, Günther Rackow, wurde später ein prominenter Sportjournalist in Deutschland. Ich war ein halber Linksverteidiger“, sagte der Ex-Profi.

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