Verbreite die Liebe zum Teilen
Karl Lauterbach Familie
Karl Lauterbach Familie

Karl Lauterbach Familie – Dr. Karl Wilhelm Lauterbach ist ein deutscher Gesundheitsökonom sowie Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit dem 18. Oktober 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit dem 8. Dezember 2021 Bundesgesundheitsminister von Scholz.Karl Lauterbach wurde 1963 in Birkesdorf als Sohn des Molkereiarbeiters Wilhelm Lauterbach und seiner Frau geboren , Gertrud, geb. Wirtz, die beide in der Stadt geboren wurden.

Am Rande des Forschungszentrums Jülich wuchs er in einer „streng katholischen Familie“ auf. Er kam 1969 in den Kindergarten und besucht seither die örtliche Volksschule in Niederzier. Dass er trotz sehr guter Noten nur eine weiterführende Schulempfehlung erhielt, störte ihn, weil er sich wegen der finanziellen Situation seiner Familie diskriminiert fühlte. In der Hauptschule unterfordert, machte er mit Hilfe seiner Professoren weiter und legte schließlich 1982 sein Abitur am Dürener Gymnasium am Wirteltor ab.

Lauterbach begann 1982 ein Studium der Humanmedizin, zunächst an der RWTH Aachen, dann an den Universitäten von Arizona und Texas. 1991 promovierte er zum Dr. med. mit einer von Ludwig E. Feinendegen betreuten Dissertation zur Weiterentwicklung des Parametrischen Gammaskops im Rahmen experimenteller und klinischer Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für sein Studium am Kernforschungszentrum Jülich und der Universität von Arizona in Tucson.

Master of Public Health im Jahr 1990 und Master of Science in Health Policy & Management im Jahr 1992 waren die Abschlüsse, die er in dieser Zeit an der School of Public Health der Harvard University erwarb. Von 1992 bis 1993 war er Fellow an der Harvard Medical School. Professor Lauterbach wurde in seinem Studium von der Konrad-Adenauer-Stiftung, einer Gesellschaft der CDU, gefördert. 1995 erwarb er seinen Scientiae-Doktortitel.

Amartya Sen war einer seiner Chefs. Zulassung Obwohl Lauterbach seine medizinische Ausbildung abgeschlossen hatte, hatte er sich noch nicht als Arzt in Deutschland beworben. Dazu hätte er ein 18-monatiges Praktikum als Arzt nachweisen müssen. Seine Approbation als Arzt wurde auf seinen Antrag 2010 erteilt, nachdem diese Voraussetzung 2004 abgeschafft worden war.

Die Universität zu Köln stellte Lauterbach 1996 als neu berufenen Professor ein, Ende 1997 wurde das Institut für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft (IHEMS) gegründet. Das Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie, dessen Direktor er wurde 1998 wurde ihm zu Ehren umbenannt.

Um seiner Verpflichtung gegenüber dem Bundestag nachzukommen, ist er dort beurlaubt. Lauterbach war von 1999 bis zu seiner Wahl in den Bundestag im September 2005 Mitglied des Beirats zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen. Als Mitglied der Kommission zur Finanzierung der sozialen Sicherheit im Jahr 2003 war ihm die finanzielle Nachhaltigkeit ein Anliegen der sozialen Sicherungssysteme.

Adjunct Professor of Health Policy and Management an der Harvard School for Public Health seit 2008. Er hält dort weiterhin regelmäßig Vorlesungen. Bis 2003 hatte er 294 Artikel und elf Bücher geschrieben oder mitverfasst. Der h-Index von Lauterbachs wissenschaftlichen Artikeln im Jahr 2021 beträgt laut Scopus 24. Ehemaliges Mitglied der CDU Auterbach Er wurde 2001 Mitglied der SPD.

Karl Lauterbach Familie

Der Wahlkreis Leverkusen – Köln IV wählt ihn seit 2005 jedes Jahr direkt in den Bundestag. 2013 war er Mitglied der Kompetenzgruppe Peer Steinbrück. In der 17. Legislaturperiode war er Sprecher des Arbeitskreises Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion; Seine Nachfolge trat Hilde Mattheis an. Bis September 2019 war er als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für Gesundheits-, Bildungs- und Forschungsfragen sowie alle Petitionen zuständig.

Ordentliches Mitglied des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz, stellvertretendes Mitglied des Finanzausschusses. Zusammen mit der SPD-Abgeordneten Nina Scheer kündigte er im Juli 2019 seine Kandidatur für den SPD-Vorsitz an. Sie belegten im ersten Wahlgang der Mitglieder den 4. Platz und erhielten 31.271 Stimmen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ihn am 8. Dezember 2021 auf Antrag von Bundeskanzler Olaf Scholz zum Bundesgesundheitsminister in der Scholzer Verwaltung ernannt. Lauterbach heiratete 1996 die Epidemiologin und Ärztin Angela Spelsberg, sie haben vier gemeinsame Kinder. Sie wurden 2010 geschieden, nachdem sie seit 2004 getrennt lebten. Ulrike Winkelmann ist die Mutter seines zweiten Kindes.

Er verließ die katholische Kirche nach mehreren Vorfällen sexueller Übergriffe, bleibt aber immer noch in Kontakt mit ihr. In einer Gesellschaft, in der es vielen nur um Geld und Macht geht, sieht er die Kirchen als sinnvollen Kontrapunkt dazu. Wenn sich “Dinge” ändern, ist Lauterbach offen für eine Rückkehr in die Kirche.

Er rezitierte den Satz „So wahr mir Gott helfe“, als er den Amtseid als Gesundheitsminister ablegte. Lauterbach ist seit Beginn der COVID-19-Pandemie ein häufiger Gastexperte, parinsbesondere in Talkshows und Fernsehauftritten. Seine Auftritte in ARD- und ZDF-Chatshows sowie bei den Nachrichtensendern Welt oder n-tv und hart aber fair oder Markus Lanz waren im ersten Halbjahr 2020 mit Abstand am häufigsten. 2021 war er erneut der meistgefragter Gast in deutschen Fernsehtalkshows.

Eine zweite Welle der Pandemie wurde von ihm dort frühzeitig vorgewarnt. [46] Er befürwortete starke Kontaktbeschränkungen und war einer der entschiedensten Kritiker der schnellen Entspannung. Darüber hinaus twittert Lauterbach häufig Updates zur Pandemie. Einige Tweets seien „fundiert und unbedenklich“, so Andrej Reisin vom NDR für die Rubrik „Faktenfinder“ in der Tagesschau, warf ihm aber vor, die Ergebnisse von Studien, die sich geändert und selten aktualisiert hätten, falsch zu berichten. Lauterbach fällt es insgesamt schwer, die Gefahren von Covid-19 einzuschätzen. In bestimmten Fällen geht er über die Grenzen wissenschaftlich gültiger Aussagen hinaus“, sagt er.

Karl Lauterbach Familie
Karl Lauterbach Familie