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Jan Ullrich Krankheit
Jan Ullrich Krankheit

Jan Ullrich Krankheit – Der ehemalige Profi-Rennradrennfahrer Jan Ullrich stammt aus Deutschland. Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney gewann Ullrich zwei Gold- und zwei Silbermedaillen im Sprint. 1997 gewann er die HEW Cyclassics und 1999 die Vuelta a Espana vor heimischem Publikum in Hamburg, wo er geboren und aufgewachsen ist. Beim bergauf fahrenden Klassiker Clásica de San Sebastián stand er auf dem Podest. Nach seinem Sieg bei der Tour de France 1997 erfasste eine Radsportbegeisterung Deutschland. Im Februar 2007 legte er sein Amt nieder.

Aufgrund von Doping-Gerüchten wurde Ullrich von der Tour de France 2006 gesperrt. Das Schiedsgericht für Sport hatte Ullrich im Februar 2012 eines Dopingvergehens schuldig gesprochen. Er wurde rückwirkend zum 22. August 2011 gesperrt und alle seine Ergebnisse vom Mai 2005 wurden aus seinem Palmarès gelöscht. 2013 gestand er Blutdoping.

Ullrich war schon im Alter von wenigen Jahren Mitglied der SG Dynamo Rostock (de) in seiner Heimatstadt. Erst mit neun Jahren gewann er sein erstes Radrennen. 1986 besuchte er die KJS-Sportschule in Berlin, wo er im Sportausbildungssystem der DDR unterrichtet wurde. 1988 wurde er von der Deutschen Demokratischen Republik als Held gefeiert. Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wurde die Schule geschlossen. 1992 trat er mit seinem Trainer Peter Sager und Teamkollegen in einen Amateurkader in Hamburg ein und blieb dort bis 1994. Cyclocross-Weltmeisterschaft: 5. Platz 1991.

Während der UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1993 in Oslo gewann Ullrich den Amateur-Straßentitel, während Lance Armstrong den Profi-Straßentitel gewann. Chris Boardman und Andrea Chiurato belegten 2013 die ersten beiden Plätze bei der Weltmeisterschaft im Zeitfahren auf Sizilien.

1995 gelang Ullrich der Sprung vom Amateur- zum Profi-Status und trat dem Telekom-Club von Walter Godefroot bei. In seinen ersten 18 Monaten als Profi blieb Ullrich weitgehend unbemerkt. 1995 gewann er zum zweiten Mal in seiner Karriere den nationalen Zeitfahrtitel.

1995 landete er auch auf mehreren Etappen der Tour de Suisse unter den Top 10. Er wollte im Alter von 21 Jahren an der Tour de France 1995 teilnehmen, aber Godefroot argumentierte, dass es zu früh sei. Stattdessen trat er beim Hofbräu Cup an, einem kleinen deutschen Etappenevent, wo er den dritten Platz belegte. Auf der 12. Etappe der Vuelta a Espana 1995 entschied sich Ullrich, das Rennen abzubrechen.

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Bei seiner ersten Tour de France verlor Ullrich 1996 einen Platz im deutschen Olympia-Radsportkader. Den Prolog beendete er 33 Sekunden vor dem Zeitplan. In den Bergen der 7. Etappe gaben die Beine von Miguel Indurain nach und er fiel insgesamt aus den Top 20 aus. Ullrich lag 30 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Bjarne Riis, 22 Sekunden hinter Indurain und vier Minuten hinter den anderen Konkurrenten. Auf der nächsten Etappe beendete er 40 Sekunden hinter Riis in derselben Gruppe wie Indurain. Ullrich beendete das Rennen mit 44 Sekunden Rückstand auf den fünften Gesamtrang, eine Minute und 38 Sekunden hinter Riis, der nach der 9. Etappe das Gelbe Trikot gewann.

Auf den letzten Bergetappen rutschte Ullrich jeweils mehr als vier Minuten hinter Riis zurück, sodass Riis die Gesamtführung übernehmen konnte. Der Einzelsieg im Zeitfahren war sein erster Etappensieg bei der Tour de France.

Er verkürzte Riis’ Führung um 2 Minuten und 18 Sekunden. Indurain bemerkte, dass Ullrich eines Tages die Tour de France gewinnen wird, und verwies darauf, dass er Riis assistiert hatte. Wenn Ullrich Riis nicht hätte assistieren müssen, hätte die Mannschaft besser abgeschnitten, weil Riis sie motiviert habe. Sein Teamkollege Bjarne Riis lag eine Minute und 41 Sekunden vor ihm auf dem zweiten Platz.

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