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Heike Drechsler Vermögen
Heike Drechsler Vermögen

Heike Drechsler Vermögen – Heike Die deutsche Weitspringerin Gabriela Drechsler gewann 1992 und 2000 olympisches Gold.

1974 begann sie im Trainingslager der BSG Wismut Gera mit der Leichtathletik, bevor sie 1977 zum SC Motor Jena wechselte. 1983 gewann sie im finnischen Helsinki erstmals die Weitsprung-Weltmeisterschaft. Als jüngster Weitsprung-Sieger der DDR wurde der 18-Jährige in seiner Heimat Ostdeutschland zum Nationalhelden. Bei den Europameisterschaften von 1986 bis 1998 war sie im Weitsprung ungeschlagen.

Neben dem Weitsprung glänzte sie auch im Sprint. Bei der Europameisterschaft 1986 gewann sie Gold im 200-Meter-Lauf, 1987 bei der Weltmeisterschaft Silber, bei den Olympischen Spielen 1988 Bronze und 1990 bei der Europameisterschaft erneut Silber.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1992 gewann sie als erste Frau den Weitsprung, im Jahr darauf wiederholte sie sich bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart als Siegerin. Im Jahr 2000 gewann sie eine zweite olympische Goldmedaille, diesmal in Sydney.

Heike Drechsler startete im Siebenkampf sowie über die Weitsprung- und Sprintdistanz. 1994 stellte sie beim Décastar in Talence, Frankreich, einen weltweiten Jahresrekord von 6741 Punkten auf, wo sie den ersten Platz belegte. Es war 13 Jahre her, dass sie einen offiziellen Mehrkampfwettbewerb veranstaltet hatten. Bei ihrem vorherigen Siebenkampf hatte sie 1981 einen Junioren-Weltrekord von 5891 Punkten aufgestellt.

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1986 wurde sie zur DDR-Sportlerin des Jahres gekürt, im Jahr 2000 wiederholte sie dieses Kunststück und gewann die Auszeichnung zur Deutschen Sportlerin des Jahres. Die polnische Presseagentur PAP kürte sie 1986 zu Europas Sportlerin des Jahres. Auch der Verband Europäischer Sportjournalisten ehrte sie mit dem Titel (UEPS). 1998 wurde ihr der Bambi verliehen. Stattdessen wurde Fanny Blankers-Koen ausgewählt. Die Leser und Experten des Magazins Athletics wählten sie zur World Athlete of the Century, während das renommierte Leichtathletik-Magazin sie zur besten Weitspringerin des Jahrhunderts wählte.

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Drechsler hatte vorgehabt, ihre Karriere durch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 abzuschließen, zog sich jedoch während der Qualifikation aufgrund von Formproblemen zurück. Das ISTAF in Berlin war ihr letzter Wettkampf, und am 12. September 2004 verabschiedete sie sich vor knapp 60.000 Menschen endgültig vom aktiven Sport. Am 6. Mai 2005 feierte sie in Gera eine Abschiedsparty zum Ende ihrer Karriere Werdegang. Die Stadt erhob sie zum Ehrenbürger. Der Sportsender Eurosport hat sie als Leichtathletik-Spezialistin engagiert. Heike Drechsler erhielt bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki einen Fairplay-Preis.

Heike Drechsler arbeitete bis 1990 beim SC Jena Motor, 1991 bis 1994 beim TuS Jena, 1995 bis 1996 beim LAC Chemnitz, 1997 bis 1998 beim LAC Erfurt, 1999 bis 2000 beim ABC Ludwigshafen und bei der Karlsruher SC ab 2001. Es waren Peter Hein, Erich Drechsler und Alain Blondel, die Sie während Ihrer Ausbildung angeleitet haben. Sie war beim Spielen 68 kg schwer und 1,81 m groß.

Zusammen mit Marita Koch wurde sie 2014 als erste deutsche Sportlerin in die IAAF Hall of Fame aufgenommen.

Heike Drechsler wuchs bei ihren Eltern und drei Geschwistern unter dem Namen Heike Gabriela Daute auf. Als ihr Vater 1974 bei einem Autounfall ums Leben kam, verlor sie ihr einziges Kind. Nach dem Abitur folgten eine Ausbildung zum Feinmechaniker (Optik) und eine Lehramtsausbildung.

1986 trat sie der Volkskammer der FDJ bei, zusammen mit einer Reihe anderer namhafter Sportler. Bis 1990 war sie Mitglied des DDR-Parlaments.

Heike Drechsler wurde vorgeworfen, nach dem Einschreiten der Stasi-Unterlagenbehörde jahrzehntelang als unberechtigte Mitarbeiterin (IM Jump) für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gearbeitet zu haben. Diese Behauptung wurde im Oktober 2018 von dem Politikwissenschaftler Helmut Müller-Enberg in einem von ihm in Auftrag gegebenen Gutachten in Frage gestellt. Eine vorläufige IM wurde als VIM (im MfS-Bericht vorläufig) gemeldet, was bedeutet, dass es sich in Zukunft um eine IM handeln könnte.

Andreas Drechsler, Sportstudent und Ersatztorhüter beim FC Carl Zeiss Jena, machte ihr 1984 einen Heiratsantrag. 1985 heirateten sie. 1997, ein Jahr nach der Scheidung, wurde Heike Drechsler das Sorgerecht für ihren 1989 geborenen Sohn zugesprochen. Von 1995 bis 2007 war sie mit dem französischen Zehnkämpfer Alain Blondel im Ruhestand liiert.

Ihr Geburtsname “Spix” stammt von einem Aachener Ehepaar, mit dem sie seit dem Mauerfall befreundet ist. 1999 nahmen sie Heike Drechsler auf.

Drechsler trat im Februar 2016 mit anderen ehemaligen Weltklasse-Athleten in der Fernsehsendung Eternal Heroes auf dem VOX-Kanal auf. All Friendship – The Young Doctors hatten sie Ende Februar 2016 für einen Episodenteil zur Hand.

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