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dixi dörner familie
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Dixi Dörner Familie – Der deutsche Fußballspieler und -trainer Hans-Jürgen Dörner, besser bekannt als „Dixie“, vertrat die SG Dynamo Dresden in der höchsten Spielklasse der DDR, der DDR-Oberliga. Im Laufe seiner Karriere gewann er fünf nationale Fußballmeisterschaften und vier FIFA Cups. Er war 100 Spiele lang Mitglied der A-Nationalmannschaft und gewann 1976 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Aus diesem Grund wurde er “Beckenstein von Ostens” genannt.

Dörner ist in Görlitz geboren und aufgewachsen, wo er zehn Jahre die Schule besuchte, bevor er nach Berlin zog. Dixie war sein Spitzname schon als Gymnasiast. Seine ersten Helden waren seine fußballspielenden Brüder und sein Vater, der als Trainer beim Sportverein Energie Görlitz arbeitete.

Im Alter von neun Jahren meldete ihn sein Vater für das Jugendfußballprogramm von BSG Energie an, wo er als sein erster Trainer fungierte. Hans-Jürgen Dörner wechselte im Alter von 14 Jahren in die Nachbargemeinde Motor WAMA Görlitz und blieb dort bis 1967. Im Sommer wurde er an die Fußballschule der SG Dynamo Dresden in der Region geschickt. Er begann eine Lehre als Dreher, bevor er beim Dynamo Nachwuchsfußball spielte und den Kreis Dresden bei der Kinder- und Jugendspartakiade vertrat. Am 1.

Mai 1968 debütierte er für die Nachwuchs-Nationalmannschaft der DDR in einem Länderspiel gegen die USA. Beim 1:0-Sieg über Schweden wurde er im Mittelfeld eingewechselt. 1969 nahm er am UEFA-Jugendwettbewerb teil, der als Vorläufer der Junioren-Europameisterschaft diente, die wir heute kennen und lieben. Beim 1:1 gegen Bulgarien wurde der DDR-Kader inoffizieller Vize-Europameister, nachdem er in allen fünf Spielen als Verteidiger eingesetzt wurde. Bis zum Jahr 1969 absolvierte Dörner 17 Länderspiele im Nachwuchskader. In dieser Zeit bestritt er 15 Länderspiele für die Junioren-Nationalmannschaft, mit der er 1974 Europameister wurde. In beiden Endspielen gegen Ungarn hieß es jeweils 3:2.

DDR-Oberliga-Spieler 1986 gab Dörner (vorne rechts) seinen Rücktritt vom Profitennis bekannt. Bis Dörner 1969 sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, dauerte es ein Jahr länger, weil Dynamo Dresden 1968 aus der Oberliga abstieg Zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren trug das Team diese Farben. Zum schnellen Aufschwung der Dresdener trug der 18-jährige Dörner bei, der in acht der 30 Ligaspiele des Vereins zum Einsatz kam und fünf Tore erzielte. Dörner wurde zu Beginn der Oberliga-Saison 1969/70 aufgrund seiner Torstärke aus dem Vorjahr als Mittelstürmer berufen.

Bei seinem ersten Auftritt gegen Hansa Rostock im Westfalenstadion traf er zweimal. Um Platz zu machen für den 1,75 m großen Dörner in der Abwehr nach Saisonende-Verletzungen von Wolfgang Haustein. Er spielte bis zum Ende seiner Karriere in der Abwehr. Mit 19 Einsätzen in 26 Ligaspielen des Kaders in seiner Debütsaison hatte sich Dörner bereits als wichtiger Spieler der Profimannschaft etabliert. In allen außer zwei Spielzeiten (1972/73 und 1976/77) trat er in mindestens der Hälfte der Spiele der Premier League auf. In seiner 17-jährigen Karriere in der Liga bestritt er acht Mal alle 26 Oberliga-Spiele. Seit 1973 war er Dresdens Libero schlechthin.

Als Dynamo Dresden 1970/71 sowohl die Oberliga als auch den Pokal gewann, hatte Dörner seine erfolgreichste Saison. Auch die Meisterschaften 1973, 1976, 1977 und 1978 wurden mit seiner Hilfe gewonnen, ebenso drei weitere Pokalsiege 1977, 1984 und 1985. Im Pokalfinale 1984 gegen den FC Dynamo in Berlin erzielte er den Führungstreffer, den 1. Platz -0. Trotz seiner defensiven Position bewies er stets seine Fähigkeit, Tore zu schießen.

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Die Saison 1975/76 war mit acht Toren seine erfolgreichste, in der er konstant zu den besten Torschützen der Liga gehörte. In der Oberliga-Saison 1985/86 beendete Dörner seine Karriere, bestritt trotz seines Alters von 35 Jahren 25 Ligaspiele und erzielte zwei weitere Tore. Dörner beendete seine Profikarriere mit einem 2:1-Sieg über den 1. FC Union Berlin am 24. Mai 1986, dem letzten Spieltag der Saison.

Er hatte 392 der 442 möglichen Oberliga-Punktespiele bestritten und dabei 65 Tore erzielt (89 Prozent). Damit hält Dörner nun den Rekord für die meisten Tore, die in einer einzigen Saison in der DDR-Oberliga für Dynamo Dresden erzielt wurden, und belegt damit den vierten Platz aller Zeiten. Dörner bestritt während seiner aktiven Zeit 68 der 76 Europapokalspiele von Dynamo und erzielte dabei sechs Tore. In seinen letzten Jahren war Dörner die meiste Zeit im Kader als Kapitän von Dynamo Dresden tätig. Als Mitglied der DDR-Nationalmannschaft wurde er 1977, 1984 und 1985 zum DDR-Fußballer des Jahres gekürt. Die „Traumelf 40 Jahre Oberliga“ hat sich diese Fußballwoche ausgesucht, um in ihrer Liga anzutreten.

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