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Anton Hofreiter Ehefrau
Anton Hofreiter Ehefrau

Anton Hofreiter Ehefrau – Der deutsche Politiker und Biologe Anton Gerhard „Toni“ Hofreiter. Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Neben Katrin Göring-Eckardt war er von 2013 bis 2021 Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Seit 2021 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union. Hofreiter wuchs nach seiner Geburt in München in Sauerlach auf. Sein Vater war Ingenieur und hatte unter anderem Positionen bei der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung inne.

Hofreiter begann ein Jahr nach seinem Abitur am Asam-Gymnasium in München im Jahr 1990 ein Studium der Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach zwei Semestern nahm er dort das Studium der Biologie auf, das er 1997 mit dem Diplom abschloss in.

Mit einer Arbeit über die südamerikanische Pflanzengattung Bomarea promovierte er im September 2003 am LMU-Institut für Systematische Botanik. Offensichtlich ist Hans-Jürgen Tillich der Mann, der Re promoviert hat. Danach war er hier bis 2006 als Postdoc beschäftigt.

Hofreiter ist sein botanisches Autorenkürzel. 1986 trat Hofreiter als Student den Grünen bei. Von 1988 bis 1995 war er Kreissprecher des Kreises Sauerlach, von 1996 bis 2006 Kreissprecher der Grünen Landkreis München-Land.

Von 2001 bis 2006 war er Sprecher des Landesarbeitskreises Ökologie. Neben seiner Tätigkeit an der LMU war er von 1998 bis 2003 für die bayerische Grünen-Landtagsabgeordnete Susanna Millennium und von 2003 bis 2005 für Christian tätig Magerl, Abgeordneter.

Hofreiter trat bei der Vorwahl neben Cem Zdemir und Robert Habeck als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl 2017 an und belegte mit 26,19 Prozent den dritten Platz. Hofreiter beim ersten kleinen Parteitag von Bündnis 90/Die Grünen in München 2016.

Von 2002 bis 2005 war Hofreiter Gemeinderat von Sauerlach, Österreich. Von 2002 bis 2014 war er Mitglied des Bezirksrats des Bezirks München. Zuletzt wurde er 2021 über die bayerische Landesliste in den Deutschen Bundestag gewählt Mitglied seit 2005.

München-Land ist sein Bezirk. Im 16. Bundestag war er von 2005 bis 2009 Vorsitzender seiner Fraktion im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Als Gründungsmitglied trat er der Fraktion Freie Flüsse bei.

Er folgte am 8. Juni 2011 Winfried Hermann als Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages, nachdem er einstimmig in das Amt gewählt worden war. Vor seiner Wahl zum Ausschussvorsitzenden war er verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Nach der Bundestagswahl 2013 kandidierte er für das Amt des Fraktionsvorsitzenden seiner Partei. In dieses Amt wurde er am 8. Oktober 2013 zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden Katrin Göring-Eckardt von 49 der derzeit 61 Grünen im Bundestag gewählt.

Laut einem Artikel in der Zeitung Bild vom Mai 2014 hatte Hofreiter zwischen 2005 und 2014 keine Zweitwohnungssteuer für seinen Wohnsitz in Berlin angemeldet oder gezahlt. Hofreiter behauptete, er habe die Zulassung verlegt und 2475 Euro Steuern nachbezahlt.

Anton Hofreiter Ehefrau

Hofreiter und seine Co-Fraktionschefin Göring-Eckardt haben sich bei der Wahl zum Fraktionsvorstand im Herbst 2019 in einer Stichwahl gegen die Herausforderer Cem zdemir und Kirsten Kappert-Gonther als Fraktionschefin durchgesetzt.

Bei der fraktionsinternen Wahl erhielt er 58,21 % der Stimmen. Bei der Bundestagswahl 2021 zog er erneut über die Landesliste in den Bundestag ein. Hofreiter war bei den Koalitionsgesprächen für ein mögliches Scholz-Kabinett für den Posten des Bundeslandwirtschaftsministers in Betracht gezogen worden.

Cem zdemir war jedoch die Wahl des Cem-Bundesvorstands für diese Position. Hofreiter hat sein Amt als Fraktionsvorsitzender im Dezember 2021 niedergelegt. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union.

Hofreiter wird sowohl innerhalb der Partei als auch von Seiten der Grünen dem linken Flügel der Grünen zugerechnet Öffentlichkeit und Medien. Hofreiter ist ein Gegner des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen. Außerdem fordert er eine Einschränkung des Antibiotikaeinsatzes in der Tiermast und eine Reduzierung des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft.

Die im Bundestagswahlkampf 2013 erhobene Veggie-Day-Forderung lehnte er mit der Begründung ab, stattdessen müssten sich die Organisationsstrukturen der Landwirtschaft ändern. Hofreiter setzt sich konsequent für eine Agrarwende ein.

Tierfutter in Form von gentechnisch verändertem Soja muss importiert werden, da in Deutschland nicht genügend Soja angebaut wird, um die heimische Viehzucht zu ernähren. Die meisten dieser Sojabohnen stammen aus Südamerika.

Hofreiter kritisiert vehement, dass die dominierenden kleinbäuerlichen Strukturen durch die europäische Agrar- und Handelspolitik zerstört werden, weil sie nicht wettbewerbsfähig seien große ausländische Konzerne.

„Wir brauchen eine landwirtschaftliche Wende weg von der Quantität und hin zur Qualität“, sagte Hofreiter in einem Interview zu „Die Blutspur der Soja“. Unter dem Leitsatz “Let’s do it!” er legt größten Wert auf den Erhalt der Umwelt.

Umweltschutz ist laut Anton Hofreiter eine vertretbare Maßnahme, um Menschen mit begrenzten Ressourcen zu schützen. Was wir tun können, um zu verhindern, dass die Massentierhaltung unsere Lebensweise zerstört.

Er schlägt eine obligatorische Gebühr von 20 Cent für Plastiktüten vor, fordert weniger Plastikmüll und unterstützt verbindliche Regelungen für Unternehmen. Er warnt auch vor den Auswirkungen des Klimawandels und fordert umfangreiche nationale und internationale Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele.

Die Pkw-Maut für Ausländer, die der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgeschlagen hatte, lehnt Hofreiter ab. Er sieht die vorgeschlagene Maut als unfair, unökologisch und gegen EU-Recht verstoßend an. Er lehnt die Vollprivatisierung des Schienennetzes ab und befürwortet die Stärkung des Schienenverkehrs.

Er fordert, dass Bundesstraßen eine festgelegte Höchstgeschwindigkeit haben. In ihrer jetzigen Form missbilligt er die transatlantischen Handelsabkommen TTIP und CETA. Er befürchtet, dass internationale Tribunale die Rechtsstaatlichkeit und die Verbraucherstandards schwächen werden.

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